Aktuelles 2020

So funktioniert Integration

Rückschau 21.02.2020 in Laden, Freilassing

 

Einmal mehr zeigte sich beim Afrikafest Ende Februar im LADEN Freilassing, dass Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Politikerinnen und Politiker den LADEN von Startklar Soziale Arbeit als Begegnungsort schätzen und nutzen. Dichtes Gedränge herrschte bei der Veranstaltung, die unter dem Motto „Made in Africa“ den afrikanischen Kontinenten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete. Prince White, ein nigerianischer Singer und Songwriter, eröffnete mit dem „Refugee Song“, einem Lied über Flüchtling, den Abend. Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfen, Dr. Bärbel Kofler MdB, die schon öfter den Laden besuchte und die Schirmherrschaft für das Afrikafest übernommen hatte, wies auf die Benachteiligung der Frauen in vielen Ländern hin und lobte das Engagement von Startklar in Benin: 

 

„Ich freue mich, dass wir hier in Bayern die bunten und kreativen Entwürfe der in Benin geschneiderten Kleidung präsentiert bekommen – und sie auch kaufen können. Damit können wir ganz konkret zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Schneiderinnen beitragen.“

 

Diesem Aufruf schloss sich Marigtta Popp, 3. Bürgermeisterin der Stadt Freilassing, an, die ebenfalls zur Veranstaltung gekommen war.

Nach den Grußworten stellte Isabelle Schätzel, Projektleiterin von Beninoise – Mode in Afrika, das Kleiderprojekt von Startklar vor und führte durch die Modenschau, an der zahlreiche Models aus Afrika, Asien und Freilassing ehrenamtlich teilnahmen. Sie präsentierten professionell und stilsicher die fröhlichen, farbenfrohen Kleider aus Benin, begleitet von Hans Breinbauer aus Petting am Klavier.  Christian Hlatky erklärte anschließend die Arbeit von Startklar Benin und informierte über das Jugendaustauschprojekt von Jugendlichen aus Rosenheim und Benin. Danielle Prince, ehrenamtliche Helferin im LADEN Freilassing und Fundraiserin vom Fund of Congolese Women, berichtete über die Arbeit der NGO für Frauen im Kongo.

 

Alexander Gehrig und Karl Thierauf von der Sparkassenstiftung Berchtesgadener Land überreichten an Geschäftsführer Heinz Schätzel einen Scheck über 2.000 Euro für den LADEN Freilassing und wiesen auf die Wichtigkeit eines Ortes der Begegnung und der Vielfalt für ein friedliches Zusammenleben in der Region hin.

 

Nach dem offiziellen Programm lud Startklar die Gäste zu persönlichen Begegnungen mit Afrika ein. 

 

Deborah, Gladys und Stella aus Nigeria verköstigten die vielen Besucher mit afrikanischen Eintöpfen und Broten und der Musiker Prince White sorgte mit einem Live-Konzert für beste Stimmung. Menschen vieler Nationen und jeden Alters feierten friedlich und fröhlich weiter. So funktioniert Integration.


Zeig mir deine Heimat, ich zeig dir meine!

Rückschau 28.02.2020 im Bürgerhaus Happing, Rosenheim

 

Seit 2016 engagiert sich Startklar Soziale Arbeit in Benin. Gemeinsam mit Engagement Global und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisierte der Jugendhilfeträger in den vergangenen zwei Jahren auch einen Austausch junger Erwachsener mit Benin Westafrika. 

15 junge Menschen aus Benin kamen so 2018 nach Rosenheim, um zwei Wochen mit Gleichaltrigen aus Bayern zu verbringen. 2019 fand dann der Gegenbesuch der Rosenheimer in Benin statt.

Die Erfahrungen und Eindrücke die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gesammelt haben, stellten die Teilnehmer/-innen bei der Veranstaltung „Begegnungen, ich zeig dir meine Heimat – zeig Du mir deine“ vor. „Die Begegnungen auf Augenhöhe haben einen Unterschied gemacht“, berichtete Julia Martinus. 

 

"Afrika und hier im speziellen Benin, wurde eben nicht als das Land wahr genommen, das Hilfe benötigt und von Europa „gerettet“ werden muss, sondern Benin ist das Land in dem viele junge Menschen etwas bewegen wollen, trotz Armut herrscht eine unglaubliche Lebensfreude und viele Menschen leben - trotz unterschiedlichster Lebensbedingungen und verschiedener Religionen - friedlich miteinander."

 

Fotograf und Filmemacher Willi Kasprzyk begleitete den Schüleraustausch in den letzten beiden Jahren mit seiner Kamera. Die Bilder, die dabei entstanden sind hat er in einer Ausstellung und in einem Dokumentarfilm zusammengefasst. Die Ausstellung und der Film wurden an diesem Abend zum ersten Mal gezeigt. „Es hat mir unglaublich Spaß gemacht, die Gruppe zu begleiten und diesen Film zu produzieren“, berichtete Willi Kasprzyk nach der Premiere. 

 

Die Teilnehmer/-innen äußerten in der anschließenden Diskussionsrunde, was sie alles bei dem Austausch gelernt haben, was sich für sie verändert hat und warum sie es so wichtig finden Vorurteile und Ressentiments in der Gesellschaft abzubauen.

 

„Gerade angesichts der schrecklichen Taten von Hanau oder Halle sind solche Abende umso wichtiger. Wir wollen Begegnungen schaffen und Menschen zusammenbringen, aufklären, informieren und für eine vielfältige Gesellschaft werben“, 

 

erklärte Christian Hlatky, Koordinator der Vielfaltsgestalter Rosenheim das Engagement des Bündnisses bei diesem Abend. Zudem wurde auch ein Vertreter der Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Oberbayern eingeladen, der auf die erschreckenden  Aktivitäten Rechtsextremer in und um Rosenheim hinwies. "Dieser Austausch hat uns die Möglichkeit gegeben uns als Weltbürger zu verstehen – diese Botschaft wollen wir weitergeben“, so Susanne Ebersberger, die für Startklar den Jugendaustausch organisierte. Musikalisch wurde der Abend von der Band „goldschmied und bäcker“ begleitet, die mit schönen Stimmen und Gitarrenklängen die etwa 100 Zuschauer emotional auf eine Reise nach Benin mitnahmen.

 

Die Viefaltsgestalter Rosenheim

Seit 21. März 2019 gibt es das Bündnis „die Vielfaltsgestalter Rosenheim“. Über 100 Bündnispartner haben sich gefunden, um für eine vielfältige und offene Gesellschaft in Rosenheim einzustehen. Themen wie Kultur, Schule und Soziale Gerechtigkeit werden durch das Bündnis in die Öffentlichkeit getragen. Die Robert-Bosch-Stiftung unterstützt in Deutschland insgesamt sechs dieser Vielfalts-Bündnisse. In Rosenheim setzten die Bürgerstiftung Rosenheim gemeinsam mit der Sozialen Stadt und Startklar Soziale Arbeit Oberbayern gGmbH das Programm um.

 

Wenn auch Sie Interesse haben mit ihrem Verein, mit ihrer Firma oder mit Ihrer Initiative Mitglied in dem Bündnis für Vielfalt zu werden, dann melden Sie sich gerne bei:

 

Christian Hlatky,

E-Mail: hlatky@startklar-soziale-arbeit.de,

Tel.: +49 8031 233 870)

 

Weitere Informationen: www.vielfaltsgestalter-rosenheim.de

 


Raus aus dem Winter, rein in die Sonne Afrikas!

Freitag, 21. Februar 2020 | 17 - 20 Uhr 

Laden Freilassing, Hauptstr. 7, in der Fußgängerzone

 

Modenschau:

Bunte Kleider, farbenfrohe Stoffe, coole Accessoires aus der Kollektion BENINOISE - Mode aus Afrika. 

Live-Musik

mit Prince White aus Nigeria und Hans und Breinbauer aus Petting.    

Soul-Food:

Frauen aus Nigeria servieren afrikanische Leckerbissen

Information:

Vorstellung des Modelabels BENINOISE - Mode aus  Afrika, das von Frauen in Benin produziert und von Startklar Soziale Arbeit unterstützt wird und Vorstellung der Arbeit des Fund of Congolese Women.

Party  Bavaria meets Africa 

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KULTURELLES JUGENDAUSTAUSCHPROJEKT BENIN – ROSENHEIM

 

BEGEGNUNGEN - ich zeig Dir meine Heimat, zeig Du mir Deine!

28. 02. 2020 · AB 18 UHR · BÜRGERHAUS HAPPING

Ein Austauschprojekt zwischen Benin, Westafrika und Rosenheim

 

Unter dem Motto „Ich zeig Dir meine Heimat, zeig Du mir Deine!“ laden die Vielfaltsgestalter Rosenheim und Startklar Soziale Arbeit gGmbH zu einem Abend der Begegnungen ein. Wir zeigen die Chancen und Möglichkeiten eines Austauschprojektes mit einem kleinen Land in Afrika und warum das unserer Heimat nutzt. Ein Abend mit Musik, spannenden Diskussionen und eindrucksvollen Bildern.

 

Programm:

  • Vernissage „Zeig mir Deine Heimat - Impressionen aus Benin“
  • Vortrag: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern
  • Premiere des Dokumentarfilms „Rosenheim goes Benin“
  • Musikalische Begleitung durch goldschmied & bäcker

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

 

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Aktuelles 2019

VIE ET CULTURE-Musikgruppe aus Benin

... bittet um Unterstützung für ihre Arbeit. In ihren Songs thematisiert die Musikgruppe "Vie et Culture" aus Benin soziale Probleme und Ungerechtigkeit in ihrem Land, um die Bevölkerung aufzuklären.

 

Mit der Unterstützung der deutschen Non-Profit-Organisation "Bildungswerk Westafrika" und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung konnten bereits zwei Songs "All girls go to school" (Alle Mädchen gehen in die Schule) und "This is not good" (Das ist nicht gut), ein Lied, das die Probleme des Plastikmülls zum Thema hat, produziert werden.

 

Beide Songs wurden in Benin in Radio und Fernsehen gespielt.

 

Ziel ist es durch die Lieder zum einen, den Zugang zur Bildung für Mädchen zu fördern und zum zweiten dafür zu werben, dass keine Plastiktüten mehr verwendet werden, sondern Stofftaschen. Mit Musik können viele Themen einfach und unkompliziert aufgegriffen werden. Das hilft die Einstellung der Beniner/-innen zu verändern.

 

Die Band singt in Fon, Aiso und Yoruba mit traditionellen Rhythmen aus Benin und stösst sowohl in ihrer Heimat als auch bei den vielen deutschen Besuchern in Benin auf großen Zuspruch.

 

Um ihr erstes Album mit sechs Liedern veröffentlichen zu können, braucht "Vie et Culture" Unterstützung. Astrid Toda vom Bildungswerk Westafrika hat für die Spendenakquise bei "gofundme" eine Kampagne eingestellt, um Gelder zu sammeln.

Hier geht es direkt zur Spendenseite gofundme.

Dort finden Sie auch eine musikalische Kostprobe.

 

Durch unser Projekt "Startklar Benin" sind wir mit dem Land Benin und seinen Leuten eng verbunden. Die Initiative von Astrid Toda vom Bildungswerk Westafrika finden wir richtig gut.

Vielen Dank für alle, die Zuhören, spenden und auf diese Aktion im Freundes- und Bekanntenkreis hinweisen. 


Beninoise-Mode aus afrika

Wir bringen Ihnen bunte, fröhliche Mode aus Afrika nach Deutschland. In einer kleinen Nähstube in Calavi fertigen Enice und zwei weitere Schneiderinnen - nach dem Design der Startklar-Mitarbeiterin Susanne Ebersberger - farbenfrohe Kleider voller Esprit und Lebensfreude.

 

Die Stoffe werden auf den Märkten in Benin gekauft und vor Ort genäht. Die Kollektion Beninoise wird exklusiv im "DER LADEN" in Freilassing (Hauptstr. 7), mitten in der Fußgängerzone verkauft. Schauen Sie vorbei und suchen Sie sich Ihr Lieblingsstück aus.

 

Der Laden in Freilassing ist Montag bis Donnerstag 9.30 - 13 Uhr geöffnet.

 

Stöbern Sie im neuen Katalog 2019:

 

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Impressionen

Impressionen von dem Benin-Aufenthalt unserer Praktikantinnen:

 

Hallo aus Benin,

derzeit befinden sich unsere beiden Praktikantinnen Pamela Fischer und Ramona Weiß im ZANZA Haus in Benin und unterstützen Serge bei seiner Arbeit vor Ort.

 

Sie haben mit unseren Mädchen einen Schwimmkurs gemacht und streichen derzeit unser Schülerwohnheim neu. Außerdem wurden viele neue Kleider und Stoffe bestellt, die dann im Laden in Freilassing verkauft werden.

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

 

Grüße Christian Hlatky


Bericht Projektbesuch ZANZA

 

Anfang Februar machte sich Christian Hlatky für eine Woche wieder auf dem Weg nach Benin zum ZANZA Haus. Serge Kounouvi, der Projektleiter vor Ort informierte dabei ausführlich über den aktuellen Stand des Schülerwohnheims, der Kleiderproduktion Beninoise und über die weiteren Planungsschritte im Jahr 2019. „Serge macht vor Ort einen fantastischen Job“, freute sich Hlatky nach seinem Kurzaufenthalt in Calavi in Benin, Westafrika. „Unseren Mädchen geht es gut, sie schreiben alle gute Noten und machen riesige Fortschritte.“

 

Anfang März besuchen dann zwei Freiwillige das Projekt in Benin, Pamela Fischer vom Startklarteam Wasserburg und Ramona Weiß, die angestellte bei Sozius e.V. ist. Sozius e.V. hat die Patenschaft über eines der Mädchen aus dem Schülerwohnheim übernommen. Beide besuchen das ZANZA Haus zwei Wochen lang und helfen vor Ort im Projekt mit. „Wir freuen uns sehr wenn wir Besuch von Startklar aus Deutschland bekommen,“ meint Serge. Im August kommen dann insgesamt 15 Personen aus Rosenheim nach Benin.

 

Im Rahmen des Jugendaustausches „Weltwärts“ findet dann zwei Wochen der Gegenbesuch in Benin statt. Bereits letztes Jahr waren 14 junge Beniner zu Gast in Rosenheim. 

Bild 1: Das Startklarhaus ZANZA

Bild 2: Die Schneiderei von Beninoise

Bild 3: Serge und die Mädchen aus ZANZA

Bild 4: Christian und Serge bei der Projektabrechnung in großer Hitze…


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